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Liebe Eltern,
wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Schule interessieren. Sie finden im Folgenden eine
Broschüre im PDF-Format und eine Powerpoint-Präsentation die Sie mit wesentlichen Informationen und den Besonderheiten unserer Schule und der Erprobungsstufe vertraut machen soll.

Fragen zur Erprobungsstufe


Sicherlich haben Sie noch einige Fragen zu unserer Schule, die Ihnen auch möglicherweise erst später einfallen. Ich bin gerne bereit, Ihnen diese in einem persönlichen Gespräch oder auch fernmündlich zu beantworten. Denn es geht bei Ihrer Entscheidung - die richtige Schule für Ihr Kind, die Schule, an der Ihr Kind glücklich wird - um das Wertvollste, was Sie haben, ihr Kind. Fehlentscheidungen können zwar immer noch korrigiert werden, können aber dennoch Spuren bei Ihrem Kind hinterlassen. Daher sollten wir gemeinsam versuchen, dies zu vermeiden.

Telefon dienstlich: 02261-23381 oder privat: 02261-25543.
Christoph Fischbach, Erprobungsstufenkoordinator des Gymnasiums Moltkessraße





Das Konzept der Erprobungsstufe am Gymnasium Moltkestraße

Liebe Eltern die Entscheidung welche weiterführende Schule ein Kind nach dem 4.Schuljahr besuchen soll, stellt sich nicht mehr einfach dar und lässt sich auch nicht mit letzter Sicherheit treffen. Ihr Kind sollte auf einen Lernweg geführt werden, der seiner Begabungsrichtung entspricht und sich an seinem Lernoptimum nicht an seinen Leistungsgrenzen orientiert. Aus diesem Grund haben das 5. und das 6. Schuljahr einen besondere Funktion im schulischen Bildungsgang erhalten. In diesem Zeitraum, der sogennanten Erprobungsstufe, wird in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten überprüft, ob die Entscheidung für die gewählte Schulform richtig war. Beide Schuljahre bilden einen pädagogische Einheit, in der sich die äußere und innere Engliederung einer Schülerin/eines Schülers vollzieht. Da die Kinder von ihren Grundschulen unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen , sind unsere Pädagogen gehalten sie mit ihrer Entwicklungs- und Lerngeschichte dort abzuhalten, wo sie am Ende der Primarstufe stehen. Der Unterricht knüpft in seinen Inhalten und Formen an den Unterricht in der Grundschule an und führt allmählich zu den für das Gymnasium typischen Arbeitsformen hin. Dabei soll erprobt werden , inwieweit bei den Schülerinnnen und Schüler Kräfte und Fähigkeiten, die für das Gelingen ist eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten und Lehrern.

Arbeits- und Lernformen in der Erprobungsstufe

In der Erprobungsstufe sind wir seit vielen Jahren darum bemüht, Arbeits- und Lernformen denen der Grundschule anzugleichen, wo nicht Ziele der gymnasialen Bildungs- und Erziehungsaufgabe dem entgegenstehen. Der notwendige Kontak zu den Grundschulen wird durch Teilnahme der ehemaligen Klassenlehrer/innen an unseren Beobachtungfskonferenzen hergestellt. Auf diese Weise haben Gruppenarbeit und (seltener) Freiarbeit Eingang bei uns gefunden Auch Projekt- oder Handlungsorientierung sowie die stärkere Einbeziehung sozio-intgrativer Lernziele gegenüber bloß kognitiven sind eng damit verknüpft, da wir seit mehr als fünfzehn Jahren die Erprobungsstufe als Pufferzone zwischen Grundschule und der Ausrichtung auf das Abitur begreifen. Aber auch gemeinsame Unternehmungen Begrüßungsveranstaltung, Nikolausfeier, Eislauftag, Karnevalsfeier) unter Einbeziehung und mit Hilfe von Betreuungsschülern und -schülerinnen tragen dazu bei, unseren jüngsten Schülern und Schülerinnen die notwendige Umstellung zu erleichtern. Hausaufgaben bleiben ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Hier haben auch kreative Aufgaben einen Platz, und der Einsatz moderner Hilfsmittel (z.B. PC mit Vokabeltrainer) ist selbstverständlich. Immer wichtiger wird die Förderung von Konzentrationfähigkeit, weil eine wachsende Reizüberflutung vielfach zu Konzentrationsschwächen geführt hat. Überhaupt erscheint es uns sehr wichtig - gerade in der Erprobungsstufe - auch an altbewährten Zielen und Arbeitweisen festzuhalten, denn ohne Rechnen, Schreiben und Lesen - denken Sie hier nur an die PISA- Studie - lassen sich nun einmal keine Grundlagen legen für eine weitere erfolgreiche Schullaufbahn. Wir sind bemüht darum, individuellen Lerntypen individuellen Lernhilfen zu geben. Gleichzeitig wollen wir der Forderung nach Teamfähigkeitgerecht werden. Zum Methodentraining (Arbeitsplan Methode 5 Arbeitsplan Methode 6) haben wir für die Klassen 5 und 6 ein eigenes Konzept entwickelt.
Im Schulprogramm erfahren Sie die Details der besonderen Fördermaßnahmen hierzu.



Musikbetonte Eprobungsstufe
Einen besonderen Schwerpunkt bildet unsere musikbetonte Erprobungsstufe. Hier sollten die Kinder für die Musik und das erlernen eines Musikinstrumentes motiviert werden. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, an einer zusätzlichen Musikstunde in der sogenannten Musikkalsse teilzunehmen. Mittlerweile erfreut sich unsere musikbetonte Unterstufe einer hohen Beliebtheit. Jede Musikklasse bildet ein kleines Orchester. Es muss allerdings hier darauf hingewiesen werden, dass für die Musikklass das Erlernen eines Musikinstrument außerhalb der Schule (z.B. in der Musikschule) notwendig ist. Es ist auch möglich, in unserm mittlerweile schon traditionellen Unterstufenchor mitzusingen.

Weitere Aktivitäten:
Schüler helfen Schülern: Hier helfen SchülerInnen der Oberstufe Schülern der Mittel- und Unterstufe beim Lernen. Organisiert wird dieses Programm zur Zeit von unseren Referendarinnen und Referendaren.

Förderunterricht:
In den Klassen 5 und 6 findet Förderunterricht in allen Hauptfächern statt.

Wieder ein einmaliges Erlebnis für unsere „Kleinen“: Jahrgangsstufenfahrt der Klassen 6
vom 18. bis zum 20. August zur Freusburg


In diesem Jahr ging es wieder einmal zur Freusburg, welche unsere Kleinsten immer wieder begeistert.
Hier kann das Burgleben noch so richtig gelebt werden.
Der Rittersaal stand für alle SchülerInnen als Aufenthaltsraum zur Verfügung.
Trotz der großen Zahl an Kindern wurden die Mahlzeiten mit der notwendigen Ruhe eingenommen.
Nach einen Erkundungsgang durch das Schloss und in die nähere Umgebung spielten wir
in den vorhandenen Sportanlagen einige Spiele: Volleyball, Fußball, Tischtennis.
Manche vergnügten sich an den Spielgeräten.
Nach dem Abendessen stand dann die Nachtwanderungen auf dem Programm.
Hier wurde über eine Stunde bis in die tiefe Dunkelheit hinein gewandert.
Frau Ute Bosbach erzählte in gekonnter Art und Weise mitten im tiefen Wald eine Gruselgeschichte.
Anschließend wurde in Zimmern mit den Namen wie z.B. Dompfaff, Taubenschlag, Schnecken oder Kaninchen übernachtet.
Am nächsten Morgen machten wir uns dann nach dem Frühstück zum Tierpark in Niederfischbach auf,
eine gut eineinhalbstündige Wanderung. Wetter und Stimmung waren gut.
Ein besonderes Erlebnis war hier ein aus dem Zoo ausgebrochener Affe,
der frei auf dem Geländer des Sportplatze hangelte und ausgebüxt war.
Der Zoo selbst begeistert immer wieder die Kinder, weil auch einige Tiere recht nah sind und so angefasst werden können.
Nach dem Rückmarsch zur Freusburg waren einige Kinder schon recht müde und auch ich muss zugestehen,
dass die Wanderung recht anstrengend war.
Nun ging es an die Vorbereitung des bunten Abends.
Hier zeigte sich zum wiederholten Mal die Kreativität und Disziplin unserer Schüler.
Es war möglich, im Rittersaal mit ca. 90 Schülerinnen und Schülern eine Veranstaltung durchzuführen,
die von den Kindern selbst gestaltet und wo auch noch nach über zwei Stunden zugehört und freudig mitgemacht wurde.
Es waren viele Programmpunkte vorbereitet: Neben Sketchen Gedichte, kleine Theaterstücke,
Tanzen, Gesang, Quiz und vieles mehr.
Hier zeigt sich immer wieder, dass solche Fahrten das Sozialgefüge der Klassen stärkt und somit besonders wertvoll sind.
Natürlich wollten einige Kinder nach Hause.
Ihnen war schlecht, sie hatten Heimweh oder vielleicht auch etwas überanstrengt.
Aber in diesem Jahr mussten keine Kinder abgeholt werden.
Die Kinder können stolz darauf sein, dass sie diese Erfahrung mit Hilfe
ihrer Lehrer bewältigt haben und so ein kleines Stück erwachsener geworden sind.
Es muss auch noch Erwähnung finden, dass unsere Gruppe seitens des Personals und der Leitung
der Jugendherberge nur gelobt wurde – Zitat:
„In den letzten Jahren können wir uns an keine Schülergruppe erinnern, die so nett und höflich war“.
Wir Lehrerinnen und Lehrer, das sind Frau Ute Bosbach, Frau Marion Picker,
Herr Markus Felix und Herr Christoph Fischbach können uns nur diesem Lob anschließen.
Lasst uns bereits auf die nächste Fahrt freuen.
Inhalte für diesen Artikel haben auch geliefert: Eileen Feimer und Katharina Voigt, beide Klasse 6a.



C. Fischbach
Fotos: Eileen Feimer und Katharina Voigt, beide Klasse 6a.


 

 

Datei zuletzt geändert am 09.02.2010, 13:52 Uhr